It' s a "NEW DAWN"
Der Geist der Erde - ihr Schöpferspirit (skrt. Kama) - lebt kreativ in uns allen und in seiner Fülle appelliert er mit wachsender Intensität des Sommers an unser Vermögen, möglich zu machen, was wir bislang nicht für möglich hielten.
Oft begeben wir uns unnötigerweise, gar blind in Abhängigkeiten.
Freiheit erwächst aus innerem Frieden, aus Dankbarkeit und unserer Freude im Sein, widerstehen wir immer bewusster dem, was sie verhindert.
Halten wir an und erkennen, wofür wir wirklich brennen, kommen wir der Sache näher:
mit geschlossenen Augen sehen wir klarer, was unsere Bestimmung ist im Dienst der Welt!
"Alles große wird aus der Stille geboren" (Nietzsche)
Es ist das Heben unseres je eigenen Schatzes, unseres wahren Potenzials, das uns mit Herzblut weiterbringt. Als Kind kannte wohl jeder solche Momente glücklicher Gewissheit, wo wir eins waren mit uns und dem um uns herum.
Yoga traditioneller Prägung lädt uns ein und weist uns den Weg zurück in diese Mühelosigkeit: der Kunst zu unterscheiden zwischen Wahn und Sinn.
Er wird dann zur Relaisstation/ zum Erzählcafé auf dem Weg ins ewige Zuhause - wichtig wie die 'letzte Tankstelle vor der Autobahn' auf der Reiseroute zu sich selbst.
Einmal dort angekommen, dringt immer mehr Licht in unser Herz, befreit die Liebe für alles, was lebt, ohne aus einer säkularisierten Gesellschaftssicht heraus die Frage zu stellen: was kann Yoga leisten?
Er dient dem Leben radikal, lässt sich nicht instrumentalisieren, sondern führt uns an seinen gastfreundlichen Tisch und befreit uns zum Erspüren unserer so wertvollen Lebensenergie (Prana), die heilsam in uns wirkt und seit altersher erfahrbar ist in der lebendigen Verbindung mit unserem Ursprung. Das Pulsieren des Lebens im Atem ist seine spirituelle Komponente. Im Yoga und hier besonders im energetisierenden Kaschmiryoga ist dies immer feinstofflicher erfahrbar.
Dabei ist Tradition nicht das Anbeten der Asche, sondern das Übertragen der Flamme, die in uns brennt als Freiheit, die verbindet wie ein unsichtbares Gewebe aus Quantenstoff kosmischer Schwingung, die Traum und Wirklichkeit verschmelzen lässt.
Sorgen wir uns um die Fitness unserer Seele.
Sie braucht unsere intuitive Achtsamkeit!
Nur die Praxis zählt: sie lässt sich in den Alltag transponieren und alles erscheint in neuem Licht!
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ (H.H.)
Praxistipp:
Im Sinne des Erhalts der Artenvielfalt, wozu der WWF an uns in diesen Tagen appelliert, können wir als Yogapraktizierende bewusst werden für mehr Verantwortung. Viele Haltungen entstammen Tierdarstellungen. Verbinden wir uns mit ihrem jeweiligen Geist, kann das unsere Praxis vertiefen und uns helfen mit liebenden Augen auf alles zu schauen was lebt.
Unser Geheimtipp die Taube. Sie steht für die Öffnung des Herzens.
Namasté und viel Freude beim Praktizieren
Ruth
Im Yoga werden wir durch Atem- und Energiearbeit mit unserem inneren Licht vertraut. Je mehr wir ihm den Weg bahnen, also licht und durchlässig werden für alles zu Empfangende, betreten wir einen Raum jenseits analytischer Denkmuster, ein Raum, der uns lehrt Unveränderliches zu akzeptieren. Je mehr wir die reinigende Kraft der Energielenkung selbst erleben, je mehr intuitive Achtsamkeit uns leitet, umso mehr tragen wir dazu bei, atmosphärisch im kleinen wie im großen zu wirken.
Eine bestimmte Energie, in diesem Fall der Apell an den Frieden, bewirkt nicht selten Wunder.
Wir sind eingeladen unsere Energie gemeinsam auszurichten. Eine Gruppe hat sich weltweit dazu einverstanden erklärt, zur selben Zeit (PM) eine Minute am Tag für den Frieden zu meditieren.
Folgende Länder partizipieren: UAE- 7:30 / India- 9:00 / Germany- 4:00 / Belgia- 4:00 / Austria- 4:00 / Spain- 4:00 / Portugal- 3:00 / Canary Island- 3:00 / Costa Rica- 8:00 / Colombia- 7:00 / Nicaragua- 8:00 / Ecuador- 7:00 / Guatemala- 8:00 / Mexico- 8:00 / Panama- 7:00 / Honduras- 6:00 / El Salvador- 8:00 / Venezuela- 6:00 / Uruguay- 5:00 / Paraguay- 5:00 / Brazil- 6:00 / Argentinia- 5:00 / Peru- 6:00 / Chile- 5:00 / Italy- 4:00 / Australia- 2:00 / United States- 1:00 / United Kingdom- 6:00 / Canada 12 noon / Singapore- 9:00 / Thailand- 9:00 / Korea- 9:00 / Hong Kong- 10:00 / Taiwan- 10:00 / China- 11:00 / Philippinies- 11:00 / Switzerland- 4:00
Die tägliche Rezitation der Gayatri (Anrufung der Sonnenkraft) unterstützt die Selbstertüchtigung wesentlich.
Nada Brahma -Die Welt ist Klang- erforschte seinerzeit H.J. Behrendt mit Blick auf klangliche Schwingungen des Universums, wie die der Tiefen unserer Meere. Ehe wir verstehen ist die Dynamik der Zerstörung leider oft schneller. Dabei könnten wir uns einschwingen auf was uns lieb und wert erscheint. Wir sollten uns befähigen, aller Bedrohung wahr -und wehrhaft zu widerstehen... In diesen Tagen ein oft zitiertes Narrativ.
Doch es ist mehr: der Leitspruch „Suche den Klang und du wirst den Sinn finden“ (Leopoldo Chariarse) ermöglicht jedem, in der Stille den ureigenen Klang aufzuspüren - im Atem und in allem, was uns begegnet.
Durchzieht ujjayi immer mehr den Raum, wird er diesen positiv verwandeln. Es ist ujjayi, der Siegreiche der Hörbare, der empfangen möglich macht. Dann geschieht die Yogapraxis nach Jean-Klein wie folgt: man reorchestriere seine Energien, bis unser Denken Gesang wird. Interessanterweise wurden ja auch die vedischen Schriften als Hymnen verfasst.
In diesem Kontext galt das Feuer als Abbild des Sonnenlichts, im agni hotra geehrt. Feuer ist gewaltig und ehrerbietend, wärmt, erhellt und kann zerstören, um Neues hervorzubringen.
Möge es noch lange unsere Osterwünsche speisen, ohne uns zu verbrennen.
Im Licht der Wahrheit lädt dann das kühlende Mondlicht zum meditieren ein.
Praxistipp:
„Contemplating on the luminous orb of the moon...“ GS V. 43, begleitet durch ujjayi; denn in der Tiefe des Atemklanges spricht eine Stimme zu uns. Es ist das Pulsieren des Lebens selbst, und was sie uns vermittelt, ist Liebesbotschaft.
Herzlichst Ruth
Om śanti śanti śantih