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Leopoldo Chariarse

 


Liebe Freunde

Liebe Freunde

Achten wir auf unsere Gedanken, bestimmen wir unsere Worte und Handlungen im Sinne unserer wahren, tiefen Wünsche. So können wir noch nicht vorhandene Übel vermeiden.

Unsere Yogapraxis hat durch Verfeinerung und Stabilisierung der Achtsamkeit zunehmend positiven Einfluss auf die Verwirklichung der Lebensziele, die wir besser verfolgen können ohne die von uns verursachten Hindernisse.

Mehr Achtsamkeit trägt auch dazu bei, dass wir empfindsamer und rücksichtsvoller miteinander umgehen, um wachsenden Raum für Toleranz und Frieden zu ermöglichen. Weder politische noch religiöse Verschiedenheit sollte zu radikalen Positionen führen, sondern zu gegenseitig sich befruchtenden Begegnungen.

Gönnen wir uns mehr Zeit, um nach innen zu schauen; so wird unser Blick für alles andere sich schärfen und unsere Sicht sich klären. Zwischenmenschliche Kommunikation würde dadurch erleichtert und Missverständnisse würden vermieden.

Alles was uns hilft in Einklang mit unserem innersten Wesen zu leben, ist ein Einzug halten des Yoga im Alltag. Aus Selbstsucht unnötig verbrauchte Energie könnten wir mit frischem Geist für kreatives und hoffnungsvolles Tun freisetzen.

Nicht nur im Schonraum der Abgeschiedenheit, sondern in der Bewegtheit des Lebens sollte unsere Meditation wirken und sich bewähren. Navigieren setzt die Akzeptanz der Wogen und stürmischer Winde voraus.

In diesen Tagen des Umbruchs und des Neubeginns, mögen wir uns begegnen mit freundlicher Wärme, im Zeichen tiefer Einheit, die alle Yogaliebende immer verbinden sollte, trotz jeglicher Unterschiede im Detail.

Schon die Schönheit herbstlicher Färbung lässt uns ihre Ruhe genießen und ihre Belastungen ertragen. Die Intensität des Lebens ruht auch auf seiner Tragik und wir könnten es als Ganzheit liebevoll betrachten. Alles ist eins und trägt uns ohne anders zu sein als unser tiefstes selbst.

Allen einen guten Semesterstart im Geist des Yogas.

Leopoldo Chariarse

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